Neue Orgelempore in Erkelenzer Kirche

Die Erkelenzer Kirche St. Lambertus erhält eine neue Orgel

 

 

 

 

 

 


Die neue Orgelempore vom Kirchenschiff aus betrachtet

Eine Vorgängerin stand bereits bis zum Kriegsende 1945 am Haupteingang im Westteil der jetzigen Kirche. Umfangreiche Untersuchungen der Bausubstanz in dem Jahrhunderte alten Kirchenbau waren erforderlich um die statischen Planungen und Berechnungen zu bewältigen. Im Zuge der Untersuchungen wurden Fundamente von einem früheren Kirchenbau und Gebeine gefunden.

Grundriss Bestandsbau Model der Orgel

Links der Grundriss Bestandsbau,
rechts die Empore und wie die neue Orgel darauf einmal aussehen wird.

Die Stahlbetonplatte der Empore wird an vier Stellen durch Auflagetaschen in den Bestandsmauerwerkpfeilern aufgelegt, sowie aus zwei neu erstellten Rundstützen aus Stahlbeton getragen. Die Berechnungen sind für das Gewicht der Orgel von 12.500 kg (bestehend aus Balganlage, Pedalwerk, Hauptorgel und Rückpositiv) ausgelegt. Dazu kommt das Eigengewicht der Konstruktion.

Für den Zugang zur Orgelbühne führt ein neuer, gut 5 Meter langer, Steg vom Turmaufgang (Bestandsbau).

Ansicht vom HauptportalDetail Zugang vom Turmaufgang

Links Ansicht vom Hauptportal, rechts Detailansicht Auflagetasche und neuer Steg.

 

Josef Viethen, Schriftführer des Orgelbauvereins, dankte in seiner Abschlussansprache am Ende der Messe, mit der die Empore offiziell eingeweiht wurde, den Planern und Handwerkern. Tragen sie doch mit dem Verzicht auf Lohn und Gehalt zu einem großen Teil am Gelingen der Empore bei. Allein beim Bau der Empore konnten so rund 90.000 eingespart werden. Sie fließen als Spende direkt in die Summe für den Bau der Orgel ein.

Einer der Spender ist die Fa. Sommer Baustatik GmbH, sie verzichtet auf die Ingenieurleistung für ihre Berechnungen der Statik und Erstellung der Bewehrungspläne.

 

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