Das Sommer Passivhaus

Sowohl im Winter wie auch im Sommer haben Sie ein behagliches Raumklima. Im Sommer angenehm kühl und im Winter gemütlich warm.
Wir beraten Sie gerne.

Durch 20 Jahre Erfahrung und über 350 realisierten Projekten sind wir der ideale Partner um Sie bei der Verwirklichung Ihrer Vorstellungen zu unterstützen.

Hausbesichtigung

Technik anschauen, erklärt bekommen und verstehen. Mit langjährigen Bewohnern sprechen. Inspiration und Ideen für das eigene Passivhaus sammeln. Behaglichkeit testen. Einige von vielen Gründen für eine

Aktuelle Projekte

Was bauen wir wo für Sie! Erkelenz, Konradstr. Doppelhaus mit je ca 150 m² Wohnfläche. Bereits verkauft. Geldern, EFH, Plus Energiehaus mit 150 m² Wohnfläche, bereits fertig gestellt.

Unvergleichlicher Wohnkomfort

Durch angenehmes Raumklima » dank gleichmässig warmer Flächen sowie immer frischer Luft.

Kostenersparnis und Umweltschutz

Das Sommer Passivhaus bringt Ökologie und Ökonomie in Einklang. Durch um Faktor 10 » reduzierten Heizenergiebedarf und CO2-Reduktion.

Zeitlose Inneneinrichtung

Gekonnter Einsatz edler Materialien, erhellende Beleuchtungskonzepte. Lassen Sie sich durch unsere Bildergalerie » realsierter Projekte inspirieren.

Staatlich gefördert

Sowohl der Bund wie auch das Land Nordrheinwestfalen fördern den Bau von Passivhäusern mit Zuschüssen.

Gerne unterstützen wir Sie bei der Verwirklichung Ihres Projekts!

Das Sommer Passivhaus

Was steckt dahinter? – Die Idee
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Wie funktionierts? – Technik
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Warum Passivhaus? – Vorteile
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Finanzierung, Förderung und Kosten
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Bauen mit uns
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Beratung – Für Unternehmen
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Investoren
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Was steckt dahinter?

Die Idee


Ausgangslage – Das Problem


“Der Erde geht es zu Beginn des neuen Jahrhunderts so schlecht wie noch nie…”, besagt die alarmierende Bilanz des amerikanischen Wordwatch Instituts vom Januar 2000. Die derzeitige Situation unserer Erde erfordert bei realistischer Betrachtung eine Fortsetzung des Satzes “…und ihr wird es noch viel schlechter gehen.”

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Faktor 4 – Die Lösung


Der Club of Rome wurde 1968 als weltweite Organisation von über 100 Mitgliedern bestehend aus Wissenschaftler, Manager und Politiker gegründet. Die Zukunft der Menschen war Hauptbestandteil der Diskussionen.

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Faktor 4 und mehr beim Bauen


Energiesparendes Bauen ist, zur Unterstützung des Faktors 4, unabdingbar und wird daher immer bedeutungsvoller:

  • Schonung der Energieressourcen;
  • Minderung der Emissionen und
  • Verringerung der Gefahr der Klimaveränderungen umfasst.

Dies wird verdeutlicht, wenn man die Aufteilung des gesamten Energieverbrauchs in Deutschland betrachtet...

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Kontaktaufnahme
Wir konnten Ihr Interesse wecken? Vereinbaren Sie noch heute einen Termin mit uns und wir besprechen Ihren Weg zu Ihrem Eigenheim- Passivhaus, ganz unkompliziert und einfach per Telefon, E-Mail!

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Wie funktionierts?

Die Technik


Der niedrige Energieverbrauch eines Passivhauses basiert auf einzelnen bautechnischen Komponenten, die so aufeinander abgestimmt sind, daß entweichende und damit verloren gehende Wärme auf ein Minimum reduziert wird. Die im Haus zwangsläufig anfallende Wärme durch Haushaltsgeräte und Menschen sowie das einfallende Sonnenlicht werden maximal genutzt. Ein Passivhaus ist extrem gedämmt. Die wichtigste Komponente ist jedoch die automatische Komfortlüftung mit einem Wärmerückgewinnungsgrad bis zu 90%. Sie sorgt für hygienische, pollenfreie Luft und transportiert Feuchtigkeit und Gerüche dort ab, wo sie entstehen.

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Bezeichnend für ein Passivhaus ist ein höchst ökologischer und technologischer Baustandard. Demnach wird ein Passivhaus nicht durch eine bestimmte Bauweise, sondern durch den Passivhausstandard kennzeichnet.

Bei einem nach dem Passivhausstandard gebauten Gebäude zählt also in erster Linie nicht die Bauweise, die Art oder Form des Baus sondern hauptsächlich wie gebaut wird.

Ein Passivhaus kommt ohne ein aktives herkömmliches Heizsystem aus, da die Wärmeverluste durch die Gebäudehülle mittels Dämmung und Dichtigkeit weitestgehend minimiert werden. Um dies zu erreichen und eine große Behaglichkeit zu erreichen, werden hohe Ansprüche an die Gebäudehülle, wie z.B. die Wandaußenflächen, die Fenster, das Dach oder die Bodenplatte bzw. Kellerdecke gestellt. So darf der Dämmwert der Außenwandflächen den U- Wert von 0,15 Watt pro Quadratmeter pro Grad nicht überschreiten, denn die innere Wandoberflächentemperatur sollte nahe der Innenlufttemperatur liegen, um dem Bewohner keine Energie durch abstrahlende Körperwärme zu entziehen.

Weiter wird in einem Passivhaus durch ein mechanisches Lüftungssystem mit Luftwärmerückgewinnungsanlage der Heizwärmebedarf stark verringert. Die geringe Restnachheizung von unter 15kWh/m² pro Jahr kann über eine Luftwärmerückgewinnung mit einem Erdreichwärmetauscher erfolgen.

Das Passivhaus stellt also ein Musterbeispiel an Energieeffizienz dar.

Die Energieeffizienz beim Passivhaus senkt den benötigten Energiebedarf auf nahezu Null und führt trotzdem zu einer hohen Behaglichkeit.

Als bauliches Beispiel zur Erreichung der hohen Energieeffizienz lassen sich die 3-fach verglasten Passivhausfenster, auch Warmfenster genannt, anführen. Im Gegensatz zur normalen Isolierverglasung können sie 70% der Wärmeverluste vermeiden und tragen daher erheblich zur Energieeinsparung bei. Wird zusätzlich eine Lüftungsanlage mit hoher Wärmerückgewinnung integriert, wird der Energieverbrauch nochmals durch Reduzierung der Lüftungswärmeverluste von 75-90% erheblich gesenkt.

Mehr erfahren Technische Passivhauskriterien

Diese kombinierten Maßnahmen tauschen den vorherigen hohen Energieverbrauch durch Energieeffizienz aus. Somit ist eine Schonung der Umwelt und der Energieressourcen weitestgehend erreicht, selbst wenn die Restenergie, wird nicht auf erneuerbare Energieträger umgerüstet, über herkömmliche Energieträger erfolgt.

Auch in anderen Gebieten werden energieeffiziente Lösungen angeboten, so kann z. B. mit einem 3-Liter Auto bis zu 50% Treibstoff eingespart werden. Doch da es zurzeit nur Kleinwagen als 3-Liter Autos gibt, leidet der Fahrkomfort enorm und der höhere Anschaffungswert gegenüber gleichwertigen Modellen schreckt viele ab.

Das Passivhaus bietet neben der optimalen Energieeffizienz einen wesentlich verbesserten Wohnkomfort. Die geringen Mehrkosten führen, im Gegensatz zu einem Auto, im Laufe der Jahre aufgrund der guten Bauqualität zu einer Wertsteigerung und amortisieren sich relativ schnell. Des Weiteren kann ein Passivhaus in jedem Architektur- und Wohnstil gebaut werden, da der Passivhausstandard nicht an Materialen oder Formen gebunden ist.

Zu den wichtigsten Kriterien eines Passivhauses zählen folgende Kenndaten:

  • Jahresprimärenergiebedarf QP ≤ 120 kWh/m² pro Jahr (davon zur Stromerzeugung: ≤ 55 kWh/m² pro Jahr)
  • Jahresheizwärmebedarf QH ≤ 15 kWh/m² pro Jahr
  • Maximale Heizlast PHZ < 10 W/m²
  • Wärmedurchgangskoeffizienten für Wand-, Dach- und Fußbodenkonstruktionen Uw ≤ 0,15 W/m² pro Grad
  • Dreifachverglaste, Edelgas-befüllte Wärmeschutzfenster mit wärmegedämmten Rahmen Uf ≤ 0,8 W/ m² pro Grad
  • Luftdichtheit n50 ≤ 0,6 pro Stunde (max. 0,6 Luftwechsel pro Stunde aus unkontrollierter Lüftung bei 50 Pa Differenzdruck)
  • Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung und Wirkungsgrad η ≥ 75%
  • Solarorientirung und Verschattungsfreiheit
  • Brauchwassererwärmung regenerativ über Solarkollektor oder Wärmepumpe
  • Passive Luftvorwärmung, Optional: Erdwärmetauscher, Lufttemp. auch im Winter über 5° C

Während jeder Planungs- und Bauphase überprüfen wir das zu bauende Objekt auf die Einhaltung all dieser Kriterien. Beispielsweise überprüfen wir die Luftdichtheit mittels Blower Door Test, also dem künstlichen Erzeugen von Unter- und Überdrücken im Haus mittels Ventilator.

Wie Ihr persönliches Projekt aussehen könnte und was es dafür braucht erfahren Sie hier.

Warum Passivhaus?


Die Vorteile


Das Passivhaus ist ein durchdachtes und innovatives Konzept als Antwort auf steigende Energiekosten. Als Nebeneffekt der Energieeffizienz ergeben sich automatisch noch weitere Vorteile im direkten Vergleich zu herkömmlichen Häusern.

Wie erreichen wir die hohen Energiekosteneinsparungen? In einem normalen Haus geht rund die Hälfte der teuer erzeugten Wärme durch Undichtigkeiten in der Aussenhülle und ungenügende Dämmung verloren, wir sprechen hier von Transmissionswärmeverlusten. Die andere Hälfte verschenken wir durch die normale und gewollte Lüftung: Fenster „kipp“ in der Nacht oder auch die Stosslüftung lässt die teuer aufgewärmte Luft ohne weitere Behandlung verpuffen.

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Energieeinsparungen


Wer Energie einsparen will, muss zunächst einen Mehraufwand betreiben. Durch die Einsparungen der Energiekosten ist irgendwann ein Zeitpunkt erreicht, an dem sich der Mehraufwand gegenüber der Kostenersparnis amortisiert hat.

Untersuchungen des Passivhaus-Instituts in Darmstadt haben bereits vor einigen Jahren eindrucksvoll gezeigt, dass die Kosten überproportional ansteigen, wenn es sich um ein Niedrigenergiehaus mit hohem Dämmstandard handelt.

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Luftqualität


Die Wohnqualität eines Passivhauses wird erheblich durch die kontrollierte Be- und Entlüftungsanlage gesteigert. Da die Zahl der Allergiker immer größer wird und die Außenluft von Pollen, Bakterien, Sporen etc., welche über die Atemluft in unseren Körper gelangen, zunehmend angereichert ist, bietet die Lüftungsanlage einen sicheren Schutz den Eintritt Allergie auslösender Stoffe zu vermeiden. Die eingesetzten Filter bieten dem Allergiker eine enorme Verbesserung der Luftqualität, welche durch Fensterlüftung und damit verbundenen Eintritt der Substanzen nicht zu erreichen ist.

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Raumtemperatur & Raumklima


Ein weiterer Vorteil zur Steigerung der Wohnqualität besteht in der überwiegend gleich bleibenden Raumlufttemperatur unabhängig von den Jahreszeiten. So liegen die vorhandenen Temperaturen innerhalb des beheizten Raumvolumens meist um die 20°C und tragen so erheblich zum Wohlbefinden des menschlichen Körpers bei.

Fast 93% aller Passivhausbewohner empfinden die Raumtemperatur innerhalb der Heizperiode als sehr angenehm und das ohne konventionelles Heizsystem. Das Raumklima im Sommer wird als sehr gut bis gut empfunden, da die Hitze durch die gute Wärmedämmung erst gar nicht ins Haus eindringen kann. Daher sollten auch die Fenster geschlossenen bleiben, um ein Eindringen der Wärme zu verhindern.

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Wirtschaftlichkeit


Noch vor wenigen Jahren wurde die durchschnittliche Energieeinsparung von 90% gegenüber konventionell erstellten Gebäuden innerhalb der gesamten Lebenszeit von Passivhäusern für unmöglich erklärt. Mittlerweile wurde aber durch eine Fülle von praktischen Beispielen bewiesen, dass das Passivhauskonzept zuverlässig funktioniert.

Dennoch halten sich, gerade im Hinblick auf Einfamilienhäuser, hartnäckig einige Vorurteile. Die größten Bedenken einiger Bauherren bestehen hinsichtlich der höheren Baukosten. Die Folgekosten eines Gebäudes werden bei der Beurteilung der Finanzierungs- und Werterhaltungsfrage immer noch nicht als wesentlicher Faktor für den Bauherrn betrachtet.

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Finanzierung, Förderung und Kosten


Das Sommer Passivhaus wird vom Staat aktiv gefördert und bezuschusst. Die Zuschüsse reduzieren die kleinen Mehrinvestitionen (zwischen 5-15%, je nach Lage, Bauform, …) nochmals. Doch auch ohne Zuschüsse hat das Passivhaus eine höhere finanzielle Rendite als ein normales Haus – und an die Umwelt ist auch noch gedacht. Die höheren Investitionskosten können sich – je nach Projekt – durch vergünstigte Darlehen und eingesparte Energiekosten schon ab dem ersten Tag rechnen. Für eine detaillierte Betrachtung und eine Abschätzung der möglichen Förderungen und Zuschüsse nehmen Sie doch gerne unverbindlich

Amortisation
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Kosten
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Förderung
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Es ist kurzsichtig, bei der Berechnung der Objektkosten nur die Investitionskosten zu berücksichtigen, die für die Erstellung des Gebäudes nötig sind. Die Anschaffung eines Eigenheims ist eine Investition fürs Leben und es sollten sämtliche Faktoren kostenmäßig erfasst werden. Für eine langfristige Betrachtung ist eine Fülle an Faktoren zu berücksichtigen:

  • Energieverbrauch
  • Lebensdauer der Komponenten (Haustechnik, Bauteile)
  • Energiebedarf für den Hilfsstrom
  • Nebenkosten und Grundgebühren
  • Staatliche Fördermittel
  • Energiekostensteigerung
  • Finanzierung
  • Das Passivhaus erfüllt als System und in seinen einzelnen Baukomponenten höchste Qualitätsanforderungen. Die einzelnen Komponenten haben eine außergewöhnlich hohe Lebensdauer. In der Haustechnik (z.B. Lüftungsanlage) gibt es kaum Verschleißteile. Die für Reparaturen und Verschleiß anfällige herkömmliche Heizungsanlage wird beim Passivhaus sehr oft überflüssig und verursacht auch somit keine hohen Nebenkosten wie für die Wartung.

Die hohe Lebensdauer der Lüftungsanlage gegenüber einer Heizungsanlage minimiert teure Re-Investitionen. Die Ausführungsqualität ist von zentraler Bedeutung, um den Passivhaus-Grundgedanken zu erfüllen. Wärmebrückenfreiheit, die luftdichte Gebäudehülle zur Gewährleistung einer effizienten Lüftungstechnik und sämtliche Fenster- und Bauteilanschlüsse sind mit einem finanziellen Mehraufwand verbunden, dafür steigt die Qualität und Lebensdauer des Bauprojekts.

Statistisch gesehen werden bei einem konventionellen Bauprojekt in den ersten acht Jahren Kosten durch Bauschäden und Mängel in Höhe von durchschnittlich ca. 20000 € pro Einfamilienhaus verursacht!

Bei einem Passivhaus werden Bauschäden und dadurch auch Kosten durch eine intensivere Planung und hochwertigere Ausführung vermieden. Unter Berücksichtigung dieser Faktoren und der staatlichen Förderung kann der monatliche Finanzierungsbedarf für ein Passivhaus von Anfang an geringer sein als bei einem Haus in traditioneller Bauweise.

Die exakte wirtschaftliche Untersuchung erfordert jedoch einen hohen Rechenaufwand und einschlägige Kenntnisse in der Finanzmathematik. Daher bieten sich heutzutage EDV-Programme (z.B. Energiekostenberater), die auf dem Markt erhältlich sind, zur Wirtschaftlichkeitsberechnung an. Von Anfang an ist die jährliche Kostenbelastung mit dem Passivhaus geringer. Und nach Abzahlung der Kredite in 20 Jahren profitiert der Bauherr allein vom extrem geringen Energieverbrauch sowie einem hohen Wiederverkaufswert.

Das Passivhaus-Konzept ist deshalb so erfolgreich, weil einerseits konsequent auf Energieeffizienz und die Entwicklung optimierter Komponenten gesetzt wird. Auf der anderen Seite werden diejenigen Techniken angewandt, die wirtschaftlich möglichst günstig zu bewerten sind. Voraussetzung ist eine Optimierung der Kosten bei der Gebäudeplanung. Für die Konstruktionen der gedämmten Hülle gilt die Maxime: Raum für Dämmung schaffen ohne konstruktiven Mehraufwand.

Passivhausfenster kosten derzeit 15-30% mehr als Standardfenster. Die bessere Wärmedämmung erfordert mehr Dämmstoff und seine Anbringung, die besseren Fenster eine beschichtete Scheibe mehr und einen gedämmten Fensterrahmen, die Wärmerückgewinnung ein Luftkanalnetz. Um auf der sicheren Seite zu bleiben, werden für die weitere Rechnung 15000 € zusätzliche Investitionen angenommen. Dafür ist der Passivhaus-Standard bei einem Einfamilienhaus auf jeden Fall zu schaffen.

Auswertungen gebauter Passivhausprojekte zeigen, dass die Herstellung heute im Mittel etwa 8% teurer als ein konventionell gebautes Haus ist. Wie bei allen Neubauten gibt es jedoch breites Kostenspektrum.

Unterhaltskosten

Da im Normalfall als Heizung eine Wärmepumpe zum Einsatz kommt, die Strom verbraucht, wird der Strombedarf insgesamt höher, dafür fallen keine gesonderten Heizungskosten an. Die Wärmepumpen wandeln 1 kWh elektrische Energie in etwa 3 kWh Heizleistung um. Der gesamte Stromverbrauch (Warmwasser, Licht, Heizung etc.) eines Passiv-Einfamilienhauses mit 160 m2 Gesamtfläche kann mit etwa 6400 kWh im Jahr angenommen werden. Etwa jeweils die Hälfte davon ist Wärmebedarf (Heizung/Warmwasser) und sonstiger Verbrauch (Licht/Küchengeräte etc.). Der Wartungsaufwand für die Haustechnik entspricht dem eines normalen Wohnhauses.

Nebenkosten

Fixe Nebenkosten wie Grundgebühren oder Schornsteinfegerkosten sind oft unabhängig vom Energieverbrauch. Ausnahmen wie z.B. bei den Stromtarifen werden hier vernachlässigt. Jedoch hängen die Nebenkosten stark vom Heizsystem ab. Aus dem Passivhaus-Grundsatz auf ein aktives Heizsystem zu verzichten, leitet sich die Notwendigkeit eines kontrollierten Be- und Entlüftungssystem mit effizienter Wärmerückgewinnung ab. Das können ein Erdreichwärmetauscher und/oder eine Wärmepumpe sowie ein Pufferspeicher mit oder ohne Solaranlage sein. Durch Solaranlagen und Wärmepumpen wird gegenüber einer Luftheizung, die mit Strom betrieben wird, ein großer Teil an Primärenergie eingespart. Darüber hinaus halten sich Nebenkosten bei derartigen Anlagen in Grenzen.

Während sich bei aktiven Heizsystem Kosten einstellen, wie die Investition eines Schornsteins, die Zahlung der Schornsteinfegergebühr und die Wartung der Anlagentechnik, reduzieren sich reine Lüftungsanlagenkombinationen auf den Wechsel der Filter.

Re-Investitionen werden bei einfachen Anlagen nur bei Wärmepumpen erwartet. Bei konventionellen Passivhaustechniken belaufen sich die jährlichen Nebenkosten auf nur ca. 10% gegenüber öl- oder gasbetriebenen Heizungsanlagen. Ein gewaltiges Einsparpotenzial liegt allein in der Wartung sowie der Abgasmessung solcher Systeme. Der Anteil von Nebenkosten sollte also in keinem Fall ignoriert werden, sondern ist fester Bestandteil jeder wirtschaftlichen Betrachtung.

Fazit

Ein genauer Kostenvergleich ist schwierig. Die folgende Annahme ist nach derzeitigem Erfahrungsstand relativ defensiv: Die Kosten für die Installation der Haustechnik bleiben etwa gleich (statt Heizkörpern wird die Lüftung installiert, statt einem Brenner die Wärmepumpe etc.), für die Fenster und die Gebäudehülle entstehen Mehrkosten von etwa 8% der Bausumme. Diesen Mehrkosten stehen die gesparten Energiekosten gegenüber, und die Möglichkeit mit einem günstigeren Kredit von der KfW Finanzierungskosten zu sparen. Es gibt Passivhäuser, bei denen die gesparten Energiekosten höher sind als die Kosten für den zusätzlichen Finanzbedarf, in diesen Fällen ist ein Passivhaus vom ersten Tag an günstiger.

Hier finden Sie eine Übersicht über mögliche Förderungen für Ihr Passivhaus. Wenn Sie mit uns Bauen sind Sie in sicheren Händen und wir stellen die zur Beanspruchung der Förderung notwendigen Unterlagen und Nachweise für Sie zusammen und rufen die Ihnen zustehenden Fördergelder für Sie ab.

Aktuelle Informationen zu Fördermöglichkeiten durch das Land NRW in diesem Jahr.

  • Fördermöglichkeit durch das Land NRW (Stand 16.02.2016), sogenanntes Programm Progress – NRW – Passivhausförderung in Kombination mit Lüftungsanlagen
    • pro Einfamilienhaus, mögliche Förderung von 4.700,– €
    • pro Wohneinheit im Mehrfamilienhaus, mögliche Förderung von 3.400,– €
  • Fördermöglichkeit durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), Wärmepumpe mit Wärmequelle Erdwärme und Erdsondenbohrung pro installierte Wärmepumpe, mögliche Förderung von 4.500,– €

Staatliche Förderung

In Deutschland werden Passivhäuser (KfW-Effizienzhaus 40 ( Passivhaus 40) und sogenannte Plus-Energiehäuser (KfW-Effizienzhaus 40 Plus) durch ein zinsvergünstigtes Darlehen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) gefördert.

Folgende Förderungen sind für Bauvorhaben ab dem 1.04.2016 möglich:

  • Zinsvergünstigter Kredit über 100.000,– € je Wohneinheit ab 0,75 % + 10 % Tilgungskostenzuschuss, mithin 10.000,– € bei Bau eines KfW-Effizienzhauses 40 / Passivhaus 40. Es wird eine 10 u. 20 jährige Zinsbindungsvariante gegeben.
  • Zinsvergünstigter Kredit über 100.000,– € je Wohneinheit ab 0,75 % + 15 % Tilgungskostenzuschuss, mithin 15.000,– € bei Bau eines KfW-Effizienzhauses 40 Plus

 

Beispielrechnung:

Bringt man neben seinem Eigenkapital  die Baukosten im Rahmen des s. g. vergünstigten Kredites in Höhe von 100.000,– € auf und stellt diesem im Vergleich ein reguläres Bank-Annuitätendarlehen (derzeit bei einer Zinsbindung von 10 Jahren, einem Beleihungsauslauf von über 90 % und einer angenommenen Tilgung von 1 %) mit 1,92 % (Stand 16.02.2016 u. ohne Gewähr) gegenüber, so werden bereits im ersten jahr ca. 1.261,– € eingespart. Innerhalb der Zinsbindungsfrist von 10 Jahren beträgt die Einsparung sogar ca. 11066,– €

 

Zusammengefasst:

   
Förderung im Rahmen von Progress-NRW 4.700,– €
Förderung seitens der BAFA 4.500,– €
Zinsersparnis innerhalb der ersten 10 Jahre 11.066,– €
Tilgungskostenzuschuss bis zu 15.000,– €

 

mögliche Gesamt – Förderung/Einsparung       35.266,– €

(bezogen auf ein Einfamilienhaus)

 

Bei den vorgenannten Berechnungen handelt es sich um Annahmen und Beispielwerte. Die Berechnungen und Angaben ervolgen ohne Gewähr . Da die Kontitionen der Förderungen variabel sind, verweisen wir für die tageaktuellen Zahlen auf die Webseite der KfW-Bankengruppe: Weitere Info´s hier:  www.kfw-foerderbank.de

 

Weitere Fördermöglichkeiten

  • Sonderförderung  Passivhäuser (UmweltBank-Darlehen mit Ökobonus) durch die UmweltBank. Derzeit mit einem effektiven Zinssatz von 1,41  (Stand 16.02.2016)
  • Kredit 124  KfW-Wohneingentumsprogramm 50.000,– € je Vorhaben zu 1,41 % eff. (Stand 16.02.2016). Weitere Infos hier: www.umweltbank.de

 

Darüber hinaus gibt es in vielen Bundesländern regionale Förderprogramme.

So werden zumTeil u.a. Solarkollektor-, Fotovoltaik-, Stromspeicher- und Wasserkraftanlagen, Biomasse- und Biogasanlagen sowie Wohnungslüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung (WRG).

Full Service Konzept: Sommer Passivhaus GmbH

Bauen mit uns


Sie können sich entspannt zurücklehnen, denn Sie müssen sich um nichts kümmern. Wir, das Sommer Passivhaus-Team, begleiten und beraten Sie während der gesamten Bauphase. Die Ausführungsqualität ist von zentraler Bedeutung, um den Passivhaus-Grundgedanken zu erfüllen. Wärmebrückenfreiheit, die luftdichte Gebäudehülle zur Gewährleistung einer effizienten Lüftungstechnik und sämtliche Fenster-und Bauteilanschlüsse sind mit einem finanziellen Mehraufwand verbunden, dafür steigt die Qualität und Lebensdauer des Bauprojekts.

Reihenhäuser – die günstigste Variante für Ihr Passivhaus

Passivhausstandard zum kleinen Preis: Unsere Sommer Passivhaus Reihenhäuser mit individuellen Grundrissen und Innenausstattungen bieten einen hohen Komfort und viel Individualität. Unsere Bildergalerie mit unseren bisher realisierten Objekten demonstriert die mögliche Vielfalt eindrücklich.

Machen Sie schon heute den ersten Schritt in Richtung Ihrem neuen Eigenheim und nehmen Sie ganz unverbindlich mit uns Kontakt auf.

Für Unternehmen

Beratung


Wir sind mit mehr als 200 gebauten Objekten erfahrene Passivhaus-Spezialisten und mit allen Teilen der Planung und Umsetzung eines Passivhauses vertraut. Unser Spektrum reicht von PHPP-Berechnungen über Bauleitung vor Ort bis hin zur Qualitätsüberprüfung mittels Blower-Door-Messung inklusive ausgestelltem Energiepass.

Neben unseren Einfamilien- und Reihenhäusern bauen wir auch Mehrfamilienhäuser, Studentenwohnheime sowie Bürogebäude und öffentliche Gebäude, wie z.B. Turnhallen. Gerade für Investoren sind diese Möglichkeiten sehr interessant (siehe Investoren).

Gerne geben wir unser Wissen weiter und unterstützen Sie bei Ihrem Vorhaben. Wir freuen uns über Ihre Kontaktaufnahme.

Investoren


Speziell für Immobilien- & Finanzinvestoren


Speziell für Immobilien- und Finanzinvestoren eignet sich die Passivhausbauweise hervorragend:

  • Attraktive Förderung durch den Bund und das Land, wie Zuschüsse und günstige Finanzierungsmöglichkeiten, verschaffen dem Sommer Passivhaus Rendite-Vorteile gegenüber einem nicht Passivhaus;
  • Dank der innovativen Bauweise, der Lüftungsanlage, einer Solaranlage und dem Verzicht auf eine konventionelle Heizung entfallen die Wohnnebenkosten nahezu gänzlich. Wohnungen lassen sich folglich ohne Risiko „warm“ vermieten – und damit sinken die Verwaltungskosten;
  • Die Haustechnik des Passivhauses ist nahezu wartungsfrei. Schornsteinfeger, Heizöleinkauf und Gasanschlussmiete entfallen gänzlich.

Projekte jeglicher Grössenordnung sind möglich: Vom Reiheneinfamilienhaus über Mehrfamilienhäuser, Alterswohnheimen und Studentenheimen bis zu Büro- und Industriegebäuden.

Im Speziellen bieten sich Studentenwohnungen (also kleine Wohnungen) an: Passivhäuser werden von der KfW Bankengruppe nach Wohneinheiten gefördert. Dementsprechend ist das mögliche Förderdarlehn zum günstigen Zins gerade bei Studentenheimen (also kleinen Wohneinheiten) um ein vielfaches Grösser und damit finanziell und finanzierungstechnisch sehr interessant.

Beratung, Planung, Begleitung und Umsetzung


Jede Phase Ihres Projekts können wir durchführen oder aber auch unterstützen und beraten.

  • Sie haben die finanziellen Mittel für ein Projekt und fangen von ganz vorne an?
  • Sie haben einen Architekten, die Pläne stehen und Sie brauchen die wärmetechnischen Berechnungen, Statik, Sanitär- und Lüftungspläne sowie die Energienachweise?
  • Sie wollen Ihre Fördermöglichkeiten zur Gänze ausschöpfen?

In allen Fällen sind wir genau der Richtige Ansprechpartner um Ihre Ideen und Vorhaben umzusetzen.

Wir freuen uns auf Ihre unverbindliche Kontaktaufnahme.